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MTV Dießen am Ammersee

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Rasen erholt sich in der Spielpause

Gemütlich zieht er seine Kreise, mit einem Lächeln im Gesicht. Ludwig Schranner sitzt im grünen Rasenmäher des MTV Dießen und bringt das Gras in der Ammerseearena wieder auf eine angemessene Länge. Nur ein paar Vögel kommen ihm in den Weg, ansonsten ist es ruhig.

Die Corona-Pandemie hat den Sport in Bayern weitestgehend lahmgelegt. Sport- und Spielplätze sowie Hallen und Schwimmbäder sind verwaist. Da der Fußball-Spielbetrieb frühestens am 1. September wieder startet und der Trainingsbetrieb noch auf unbestimmte Zeit ausgesetzt ist, ist auch am Dießener Fußballplatz wenig los. Das nutzen die Fußballer für ein paar dringlichste Aufbesserungsarbeiten.

Nach mehreren Stunden hat Schranner beide Plätze gemäht. Zufrieden blickt er auf sein Werk. „Die Pause tut dem Platz gut“, sagt er. „Der Rasen sieht derzeit richtig gut aus.“ Doch damit soll noch nicht Schluss sein. Als Nächstes soll mit der Walze über den Platz gefahren werden, sobald es die Politik erlaubt.

Denn bei aller Platzpflege stehen die Ausgangsbeschränkungen natürlich nicht außer Acht. Genaue Vorgaben des Bayerischen Fußball-Verbands (BFV) oder des Landratsamts gibt es nicht. „Tätigkeiten zum Erhalt und zur Pflege der Sportanlagen können durchgeführt werden, wenn die Tätigkeiten unaufschiebbar sind, unabwendbare Schäden in erheblicher Höhe zu befürchten sind und die Tätigkeiten der Aufrechterhaltung der Funktionstüchtigkeit des Vereins dienen“, heißt es im Corona-Ratgeber des BFV.

Aber auch rund um den Dießener Platz gab es einiges zu tun. Der Erdhaufen, der durch den Bau der Soccerbox entstanden war, musste abgetragen werden. Außerdem schimmerte an einigen Stellen rund um das Spielfeld die rote Aschenbahn, die früher den Platz umkreiste, durch. Die Bodenschutzbehörde bat darum, diese Lücken zu füllen. Um dieser Bitte nachzukommen, wurde am Sportplatz großflächig Humus verteilt und neu eingesät.

Der Rasen hat nun Zeit, zu wachsen. Und steht dabei vor allem nicht unter ständiger Belastung. Wann am Sportplatz wieder Fußball gespielt werden darf, ist noch unklar. Bis dahin wird Schranner also weiterhin einsam seine Bahnen fahren. Lieber wäre es aber auch ihm, wieder mehr Trubel auf dem Rasen zu erleben.

Ludwig Schranner kümmert sich auch in der Corona Krise um die Platzpflege Yannik Friedrich