MTV Dießen am Ammersee

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MTV Dießen absolviert Trainingslager in Südtirol

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Zum ersten Mal seit einigen Jahren hatte die Herrenmannschaft des MTV Dießen zur Rückrundenvorbereitung wieder ein Trainingslager geplant. Nach Kaltern in Südtirol sollte es gehen. Dann verbreitete sich das Coronavirus mehr und mehr und zahlreiche Teams aus dem Umland sagten ihre Trips in den Süden ab. Nicht so die Dießener, die vergangenes Wochenende eine sehr erfolgreiche Zeit miteinander verbrachten.

Los ging es am Freitagmorgen mit dem Neunsitzer des Dießener Jugendzentrums sowie zwei privaten Pkw. Neben Spielertrainer Philipp Ropers nahmen 13 Spieler und Fitnesstrainer Michele Bonomo an der Reise teil. Ohne Probleme kam der Tross gegen Mittag im Hotel „Weingarten“ in Kaltern an. Schnell wurde das Mittagessen serviert, denn um 14 Uhr stand die erste Einheit auf dem Platz an. Der hervorragende Kunstrasen lag ein paar Fahrminuten entfernt vom Hotel. Die Freude der Spieler war riesig, als sie nach knapp vier Monaten wieder im freien Kicken durften. Dementsprechend engagiert gingen alle zu Werke. „Die Trainingsqualität war von der ersten bis zur vierten Einheit sehr gut“, sagte Ropers. „Alle haben super mitgezogen.“

Nach dem Training ging es in den See

Zur Regeneration ging es nach dem ersten Training zum „Eisbad“ in den Kalterer See. Michele Bonomo hat sich rund um Dießen mit seinem Kältetraining schon einen Namen gemacht. An seinem Wissen ließ er in Südtirol auch die Dießener Fußballer teilhaben. Sechs Grad Wassertemperatur zeigte das Laserthermometer an. Forsch nahm Bonomo seinen Platz im Wasser ein, zögerlich folgten ihm die Spieler. Einmal im Wasser angekommen, hielten es einige sogar mehrere Minuten im kalten See aus. Die Haut war anschließend zwar tiefrot gefärbt. Ein Lachen hatten aber alle im Gesicht. „Super, dass sich alle darauf eingelassen haben“, befand Bonomo.

Nach dem – wie alle anderen Mahlzeiten auch – köstlichen Abendessen standen weitere Regenerationseinheiten sowie eine kurze Taktikbesprechung an. Den Tag ließen die Dießener dann in gemütlicher Runde bei diversen Gemeinschaftsspielen ausklingen.

Michele Bonomo behandelte Blessuren der Spieler

Weiter ging es am Samstagmorgen um 7.15 Uhr mit einem „Aktivierungsspaziergang“. Nach dem Frühstück stand die zweite Einheit an. Intensiv arbeiteten die MTV´ler an bestimmten Abläufen. Das setzten sie auch im Training am Nachmittag fort. Die kurzen Pausen zwischen den Programmpunkten nutzten viele Spieler, um sich Blessuren an der Muskulatur von Bonomo behandeln zu lassen. Außerdem stand zur Regeneration wieder ein kaltes Bad im Kalterer See an. Der auffrischende Wind ließ kleine Wellen über den See ziehen, die es den tapferen Fußballern nicht einfacher machten, im Wasser auszuharren. Doch wieder überwanden sich einige, mehrere Minuten im Wasser zu bleiben. Andere schafften es zumindest länger, als tags zuvor.

Abends waren den Spielern die Strapazen der zwei Tage schon deutlich anzumerken. Zur Erholung nutzte das Team vom Ammersee die Angebote des Hotels – Sauna und Whirlpool. Neben einer kurzen Besprechung stand so ganz klar die Entspannung im Vordergrund des Abendprogramms, denn der Sonntag sollte nochmals einen Kraftakt parat halten.

Auf dem Rückweg: Testspiel in Oberau

Nach „Aktivierungsspaziergang“ und Frühstück ging es zu einer letzten kurzen Einheit auf den Kunstrasenplatz. Frisch geduscht machten sich die Dießener dann auf den Heimweg. Halt machten sie in Oberau. Dort stand zum Abschluss des Trainingslagers ein Vorbereitungsspiel an. Trotz der großen Anstrengungen, die dem Spiel vorausgegangen waren, machten die Dießener ein ordentliches Spiel. Am Ende verloren sie gegen den A-Klassisten Oberau/Farchant zwar mit 1:4, doch gab es zahlreiche gute Ansätze, auf die die Dießener aufbauen können. Zudem ließen die Dießener vor allem in Hälfte zwei einige gute Chancen ungenutzt, sodass die Niederlage letztendlich etwas zu hoch ausfiel. „Besonders zufrieden bin ich vor allem damit, dass wir bis zum Ende weitergemacht haben, obwohl alle kräftemäßig am Limit waren“, sagte Ropers. So blicken alle Beteiligten auf drei sehr intensive, aber ebenso spaßige Tage zurück, die sowohl jeden einzelnen Spieler als auch die gesamte Mannschaft weitergebracht haben.